NetzWerkStadt führt bei vier Stadtwerken das Netzinformationssystem GEONIS ein

Umfassender Systemwechsel bei Energieversorgungsverbund in der Region Bodensee-Oberschwaben

Die Stadtwerk am See GmbH & Co. KG (Friedrichshafen), die Regionalwerk Bodensee GmbH & Co. KG (Tettnang), die Stadtwerke Bad Saulgau und die Stadtwerke Mengen treiben die Erneuerung ihres Netzinformationssystems voran. In der ersten Jahreshälfte 2019 hatten die vier Versorger eine umfangreiche Marktanalyse und schließlich eine Ausschreibung veröffentlicht. Mit dem Zuschlag an die Firmen Geocom Informatik und imp GmbH startete nun das Einführungsprojekt. Ziel ist die Etablierung aller Planungs-, Dokumentations-, Auskunfts- und Betriebsfunktionen sowie Workflows auf Basis der GIS-Plattform Esri ArcGIS und des Netzinformationssystems GEONIS. Dem geht die Migration der Geodaten aus dem bisher genutzten System sisNET auf Basis von Bentley MicroStation voraus.

Was können moderne geographische Netzinformationssysteme leisten und welche Anforderungen müssen zwingend erfüllt werden, um die Herausforderungen im eigenen Haus adäquat zu lösen? Mit diesen Fragen beschäftigte sich 2018 und 2019 die NetzWerkStadt in einer umfassenden Anforderungsanalyse, Markterkundung und Ausschreibung, die in enger Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Beratungsunternehmen TK Geoinformatik durchgeführt wurden.
Als Gemeinschaftsunternehmen der Stadtwerk am See GmbH & Co. KG, der Stadtwerke Bad Saulgau, der Stadtwerke Mengen und der Regionalwerk Bodensee GmbH & Co. KG erbringt die NetzWerkStadt unter anderem IT-Dienstleistungen – für die eigenen Gesellschafter und ebenso für andere Versorger. Die Anforderungen hinsichtlich der Nutzungsbreite, Performance und Anwendungstiefe waren folglich hoch und entsprechend die Ausschreibung anspruchsvoll. Das Altsystem wird nun durch die flexible und offene Lösung GEONIS abgelöst.

Innovatives und zukunftsfähiges System

Mit der Einführung von GEONIS für die Sparten Strom, Erdgas, Wasser, Fernwärme, Abwasser und Telekommunikation etabliert die NetzWerkStadt ein zukunftsweisendes System. Zusätzlich können die bisherigen Dienstleistungen im Bereich Kommune (z.B. Flächennutzungs- und Bebauungspläne) problemlos fortgeführt werden. Es erfüllt im Hinblick auf Offenheit und Flexibilität bei gleichzeitiger Abbildung der branchenüblichen Normen bereits mit dem Standardprodukt die Anforderungen eines modernen IT-Betriebs. Gleichzeitig werden alle von der NetzWerkStadt geforderten fachlichen Anforderungen abgedeckt.

Generischer Lösungsansatz

Auf Basis der ArcGIS-Technologie des Markführers Esri stellt die Geocom Informatik über das GEONIS Framework der NetzWerkStadt ein durchgängiges und medienbruchfreies Informationssystem für Desktop, Server/Web sowie mobile Lösungen bereit. Getreu dem generischen Lösungsansatz „Konfigurieren statt Programmieren" passt sich GEONIS individuell den gestellten Nutzeranforderungen an. Auch für zukünftige Fragestellungen sehen sich die NetzWerkStadt und ihre Gesellschafter gut aufgestellt.